Die Bohnerzgrube auf dem Bolberg


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Oberhalb des Steinbruchs gibt es eine Bohnerzgrube.

Zuerst die Frage: Was ist Bohnerz eigentlich?
Die Antwort: Bohnerz ist eine Form des Brauneisensteins, ein aus Mineralsubstanzen bestehender unregelmäßig geformter
kugeliger, knolliger oder linsenförmiger Stein. Er beinhaltet neben Quarzsand und Eisen auch Ton und Manganverbindungen.
Bohnerz diente über viele Jahre hinweg als Lieferant von Eisen. Immerhin beträgt der Eisenanteil bis 40%. Schon zur
Zeit der keltischen Ansiedlungen im Raum der Schwäbischen Alb wurde Bohnerz gesammelt und abgebaut und das Eisen in
Rinnöfen geschmolzen.
Bohnerz wurde vor ca. 65 Mio. Jahren gebildet. Die Alb lag damals nur wenige Meter über dem Meeressspiegel. Im
damals tropischen Klima spülten Niederschläge eisenhaltige Verbindungen Bäche und Flüsse, wo sie sich konzentrierten
uns schließlich zum Teil aufgrund ihres Gewichts, zum Teil, weil sie sich an Sand- und Tonpartikel anlagerten, ausgefällt
wurden. Es sammelten sich an, da das sie umgebenden Kalkgestein verwitterte und bildeten bis zu Tennisball-große Knollen.
Als die Schwäbische Alb im Laufe der Jahrmillionen angehoben wurde, schwemmten Niederschläge die Knollen in Karstspalten,
in denen sie heute noch zu finden sind.
Bohnerz ist eine Form des Brauneisensteins. Der Eisengehalt beträgt bis zu 40 %. Es entsteht durch Verwitterung eisenhaltigen
Kalkgesteins. Die Erzknollen haben eine meist glatte, runde Form, sind erbsen- bis pflaumengroß und haben eine schalenartige
Struktur.

Im nächsten Kapitel sind einige Bilder von Bohnerz zu finden, die zeigen, wie es heute noch zu finden ist. Ein Mausklick auf die Bilder öffnet ein Fenster
mit einem größeren Foto

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